Bearbeitungsgebühren bei Krediten seit 2004 zurückholen!

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 28.10.2014 entschieden, dass Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkreditverträge bis 2004 zurückgefordert werden können. Vor Kurzem hatte der Bundesgerichtshof festgestellt, dass die von Banken formularmäßig erhobenen Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite unzulässig sind. Etliche Banken hatten sich aber mit der Behauptung, der Erstattungsanspruch sei verjährt, weiterhin geweigert, die Gebühren zu erstatten. Der Bundesgerichtshof hat am 28.10.2014 unter den Aktenzeichen XI (…) Weiterlesen

Verbraucher beenden die Zinsbindung durch Widerruf und holen sich bezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen zurück

Nachdem Finanztest in seiner Juliausgabe 2014 über die Möglichkeit des Widerrufes von Verbraucherdarlehen berichtete, nehmen immer mehr Verbraucher diese Möglichkeit wahr, aus langen Zinsbindungen auszusteigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen zu müssen. Auch Mayer & Mayer Rechtsanwälte vertreten seit Jahren Verbraucher, die den Widerruf ihres Kredites erklären. Auch bereits bezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen können im übrigen auf diesem Wege zurück verlangt werden. Die (…) Weiterlesen

Per Widerruf aus teuren Baukrediten aussteigen

Viele Darlehen sind umzufinanzieren oder abzulösen ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Hierdurch kann eine erhebliche Zinsentlastung aufgrund der aktuell historisch sehr niedrigen Darlehenszinsen realisiert werden. Die Kanzlei Mayer & Mayer bietet Ihnen hierzu einen Kreditcheck an. Sehen Sie auch: Interview der Badischen Zeitung mit RA Andreas Mayer und RA Roman Tulke zum Thema „Per Widerruf aus dem teuren Baukredit“;Badische Zeitung Online vom 4.3.2013

Kreditcheck – wir prüfen Ihren Vertrag

In vielen Fällen können laufende Kredite ohne Vorfälligkeitsentschädigung abgelöst werden.Aktuelle Baufinanzierungen sind mit Zinssätzen von um 2,5% p.a. für 10 – jährige Zinsbindungen äußerst günstig. Wir prüfen, ob dies auch bei Ihrem Darlehensvertrag in Betracht kommt.Eine Umfinanzierung bestehender Darlehen scheitert oftmals an hohen Vorfälligkeitsentschädigungen, die Banken und Sparkassen regelmäßig verlangen. Auch lassen Banken und Sparkassen oder Bausparkassen häufig nicht zu, (…) Weiterlesen

Royal London zum Schadenersatz verpflichtet?

Die Royal London bot, wie der englische Versicherer Clerical Medical, sogenannte „With Profits Bond“ – Policen, also Lebensversicherungsverträge mit jährlichem Bonus, in Deutschland an. Im Zusammenhang mit diesen Verträgen sind bei Versicherungsnehmern zum Teil erhebliche Verluste eingetreten. Die gilt vor allem in den Fällen, in denen die Lebensversicherungsverträge bei der Royal London Bestandteile darlehensfinanzierter Rentenmodelle waren. Nach Auffassung von Mayer (…) Weiterlesen

Rückkaufswerte von Royal London zu gering?

Wie der englische Versicherer Clerical Medical, bot auch die Royal London sogenannte „With Profits Bond“ – Policen in Deutschland an. Die „With Profits Bond“ – Policen waren als Lebensversicherungsverträge mit einem regelmäßigen Bonus versehen. Dieser wurde im voraus einmal jährlich erklärt. Die Royal London berechnete in der Vergangenheit bei Auszahlung der Vertragsguthaben aus Lebensversicherungsverträgen der so genannten „European With Profits (…) Weiterlesen

Nachschlag von Clerical Medical! Marktpreisanpassung ist unwirksam.

Marktpreisanpassungen aus dem Jahr 2009 verjähren zum 31.12.2012! Clerical Medical Policen „Wealthmaster Noble“ beinhalten als sogenannte „With-Profit-Policen“, welche an einem „Pool mit garantiertem Wertzuwachs“ beteiligt sind, für den Fall der vorzeitigen Entnahme von Vertragsguthaben die Regelung, dass der Rückkaufswert (bzw. der auszuzahlende Vertragswert) um einen „Marktpreisanpassung“ genannten Betrag reduziert werden kann. Viele Anleger haben in den Jahren nach der Finanzkrise (…) Weiterlesen

Clerical Medical – BGH findet klare Worte zu Gunsten der Anleger

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 11.Juli 2012 nun erstmalig in fünf Verfahren gegen den englischen Lebensversicherer Clerical Medical (CMI) entscheiden können, nachdem die Versicherung dies in früheren Fällen in letzte Sekunde vereiteln konnte. Die Clerical Medical hat sich damit, wie die Pressemeldung des BGH zeigte, keinen Gefallen getan. Der BGH fand deutliche Worte zu Gunsten der Anleger bzw. Lebensversicherungskunden der (…) Weiterlesen

Verkapptes Lehman Zertifikat: Südwestbank nimmt Berufung zurück

In einem von Mayer & Mayer Rechtsanwälte geführten Schadenersatzprozess wegen eines Lehman Zertifikates hat die Südwestbank ihre gegen das Urteil des Landgerichts Freiburg eingelegte Berufung nach Hinweisen des 4. Zivilsenats des OLG Karlsruhe am 14.3.2012 zurückgenommen. Das Landgericht Freiburg hatte mit Urteil vom 19.11.10 entschieden, dass die Südwestbank AG dem Kläger das in ein Südwestbank-Zinshit-Plus Zertifikat investierte Geld zurückzahlen muss. (…) Weiterlesen

Clerical Medical – Neue Termine vor dem Bundesgerichtshof

Kommt es zur Klärung? Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) den Verhandlungstermin vom 08.02.2012 auf-grund des Anerkenntnisses der Clerical Medical zu einer Versicherungsleistung in Höhe von 254.500 EUR verpflichtet zu sein aufheben musste, hat das Gericht nunmehr in ins-gesamt 5 Verfahren auf den 11.07.2012 terminiert. In diesen Verfahren geht es sowohl um vertragliche Erfüllungs- als auch um Schadenersatzansprüche gegen die CMI Invest-ment Group (…) Weiterlesen

Clerical Medical anerkennt Anspruch in Höhe von 254.500 EUR

Der Bundesgerichtshof hebt den Verhandlungstermin vom 8.2.2012 zu Clerical Medical auf, nachdem diese eine Versicherungsleistung von 254.500 EUR anerkannte. Die Clerical Medical nahm nach diesem Anerkenntnis auch die eingelegte Revision zurück. Der IV. Zivilsenat des BGH teilte in seiner Pressemitteilung vom 2.2.2012 mit, nunmehr in anderen Revisionsverfahren aus diesem Komplex alsbald Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen zu wollen. Die Clerical Medical wird ihre (…) Weiterlesen

Clerical Medical muss Entnahmen und Versicherungsbeitrag auszahlen

Mit Urteil vom 10.11.2011 stellte das OLG Stuttgart fest, dass der Versicherungsnehmer nicht nur einen Anspruch auf die vereinbarten regelmäßigen Auszahlungen habe, sondern die Clerical Medical (CMI) zusätzlich zu einer Schlusszahlung zum Versicherungsende in Höhe des eingezahlten Versicherungsbeitrages verpflichtet sei. Mayer & Mayer Rechtsanwälte berichteten bereits, dass das OLG Stuttgart mit zwei zuvor ergangenen Urteilen vom 12.05.2011 die Clerical Medical zur (…) Weiterlesen

Erstmals verhandelt der Bundesgerichtshof zu Clerical Medical Fällen

Am 8. Februar 2012 wird vor dem Bundesgerichtshof gegen den englischen Lebensversicherer Clerical Medical verhandelt. Hinweis: Dieser Verhandlungstermin wurde aufgehoben. Sehen Sie bitte unsere aktuellen Mitteilungen hierzu. Aus der Pressemeldung des BGH: Der für das Versicherungsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs wird sich mit der Frage befassen, welche rechtliche Bedeutung es hat, wenn bei einer fondsgebundenen Kapitallebensversicherung gegen Einmalprämie einerseits bestimmte Auszahlungen zu (…) Weiterlesen

OLG Stuttgart verurteilt Clerical Medical. Klare Worte zu „Klauselwirrwarr“.

Entnahmen über die gesamte Laufzeit. Mit zwei Urteilen vom 12.05.2011 verurteilte das OLG Stuttgart die Clerical Medical Versicherung zur Auszahlung der vereinbarten Entnahmen unabhängig von einem etwaigen Guthaben. Auch bei schon gekündigten Verträgen bei denen der Rückkaufswert ausbezahlt wurde, kann der Anleger nach Auffassung des OLG Stuttgart weitere Rentenzahlungen verlangen. Das Gericht beurteilte die in den Versicherungsscheinen enthaltene Entnahmeregelung als (…) Weiterlesen

Rechtsschutz: DAS muss Anlegerprozess decken

Ungefähr ab dem Jahr 2000 haben Rechtsschutzversicherungen in ihre Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen Klauseln aufgenommen, nach denen kein Rechtsschutz für Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen besteht. Dies ist für zahlreiche Anleger, die durch fehlerhafte Kapitalanlagenberatungen einen Schaden erlitten haben, von erheblichem Nachteil, weil die Kosten einer Rechtsverfolgung in diesem Bereich in der Regel sehr hoch sind. In einem von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (…) Weiterlesen

Verjährung zum Jahresende – Filmfondsanleger Apollo betroffen

Zum 31.12.2011 verjähren die Schadensersatzansprüche aus Kapitalanlagen, die vor dem 01.01.2002 abgeschlossen wurden, endgültig. Für derartige Altfälle ist gem. Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 1 und Satz 4 Satz 1 EGBGB die Kenntnis abhängige Verjährungsfrist von 3 Jahren nach § 195 BGB maßgeblich, soweit die Verjährungsfrist nicht schon gem. § 195 BGB (a. F.) am 01.01.2002 abgelaufen war. (…) Weiterlesen

Lehman: Trotz negativer BGH-Urteile bestehen weiter Erfolgsaussichten

Wie bereits den Medien zu entnehmen war, hat der Bundesgerichtshof am 27.9.2011 zwei Revisionen von Anlegern, welche durch Lehman-Zertifikate einen Totalverlust erlitten haben, zurückgewiesen (Aktenzeichen XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10). Damit sind jedoch nicht alle Chancen von Lehman-Geschädigten gestorben, weil es sich – auch aus Sicht des BGH – lediglich um nicht verallgemeinerungsfähige Einzelfallentscheidungen handelte. Die betreffenden Zertifikate (…) Weiterlesen

EuroPlan: DKB /Bayern LB müssen Zinsen zurückzahlen

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 01.03.2011 (XI ZR 135/10) einem EuroPlan-Kunden die Rückzahlung von geleisteten Darlehenszinsen zugesprochen. Die Bayerische Landesbank (Bayern LB) war beteiligt an einer Vielzahl von darlehensfinanzierten Anlagen in englische Lebensversicherungen der Clerical Medical. Die Tilgung des Darlehens sollte über einen anzusparenden Investmentfonds, in der Regel Metzler-Fonds, erfolgen. Neben einer Einmalzahlung in die Fondsanlage sollten monatliche Raten (…) Weiterlesen

Hoffnung für Käufer von Alpha Express Zertifikaten – Prospekte waren oft fehlerhaft

Viele Anleger haben auf Empfehlung ihrer Bank sogenannte Alpha-Express-Zertifikate gekauft. Emittent derartiger Zertifikate war neben zahlreichen deutschen Banken auch die inzwischen insolvente Bank Lehman Brothers. Bei Alpha-Express-Zertifikaten geht es meist darum, dass der Anleger darauf wettet, dass sich der DivDAX besser als der DAX entwickelt. Das Landgericht Hamburg hat bereits 2008 festgestellt, dass es sich um ein „Spekulationspapier mit Wettcharakter“ (…) Weiterlesen

Klage erfolgreich – Rechtsschutzversicherungen müssen für Durchsetzung eines Widerrufs auch zahlen, wenn der Versicherungsvertrag erst nach dem widerrufenen Vertrag zustande gekommen ist

Das Landgericht Offenburg hat in einem von Mayer Mayer Rechtsanwälte geführten Verfahren mit Urteil vom 5.10.2010 entschieden, dass die Zürich Rechtsschutzversicherung für die Kosten eines Rechtsstreits aus einem erklärten Widerruf aufkommen muss, auch wenn der zugrunde liegende Vertrag außerhalb der versicherten Zeit abgeschlossen wurde. Allein entscheidend ist, dass der Widerruf und dessen Zurückweisung in die versicherte Zeit fallen. Anlegerschutzanwälte kennen (…) Weiterlesen

MassMutual zu Schadensersatz verurteilt

Das Landgericht Stuttgart hat die MassMutual Europe S.A. aus Luxemburg mit Urteil vom 24.08.2010 dazu verurteilt, einem Kunden den durch den Abschluss einer kreditfinanzierten Lebensversicherung entstandenen Schaden zu ersetzen. Der Kunde hatte bei der MassMutual eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen, in die er einen Betrag von 196.000 EUR einzahlte, den er mittels eines Darlehens finanzierte. Die Kreditraten sollten durch vierteljährliche Entnahmen (…) Weiterlesen

Umschuldung: Ablösende Bank muss Bedarf selbst berechnen

Schlichtungsspruch des Ombudsmanns der privaten Banken  In einem durch Mayer & Mayer Rechtsanwälte geführten Schlichtungsverfahren vor dem Ombudsmann der privaten Banken obsiegten die Bankkunden vollständig. Ihr Darlehen wurde um über 43.000 EUR nicht benötigter Darlehensmittel reduziert.   Der Fall: Die Immobilienfinanzierung der Mandanten war ursprünglich über eine Bausparkasse zustande gekommen. Das (unvorteilhafte) Finanzierungsmodell war so ausgestaltet, dass drei verschiedene Darlehen (…) Weiterlesen

Investment-Banken machen schon wieder riesige Gewinne

Die in Freiburg erscheinende Zeitung “Der Sonntag” führte anlässlich des Jahrestages der Lehman-Insolvenz mit Fachanwalt Andreas Mayer ein Gespräch über Täuschungen, Enttäuschungen und Hoffnungen. Herr Mayer, was fällt Ihnen als Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zur Insolvenz von Lehman Brothers als Erstes ein? AM: Das Auffallendste war, dass sehr viele ältere Menschen – häufig im Rentenalter – von der Lehman- Insolvenz (…) Weiterlesen

Urteil zu Kick-Back-Provisionen – Neue Chance für Anleger

Rückabwicklung bei verschwiegenen Rückvergütungen auch in Altfällen – Kurze Verjährungsfrist von 3 Jahren greift nicht Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes müssen Banken beweisen, dass sie nicht vorsätzlich Rückvergütungen (Kick-Back-Provisionen) verschwiegen haben. Oft haben Banken den Kunden in der Beratung verschwiegen, dass sie den Ausgabeauf-schlag selbst vereinnahmen. Insbesondere aber auch, dass sie diverse andere Vergütungen von den Emittenten zusätzlich erhalten (…) Weiterlesen

OLG Karlsruhe: GE Money Bank GmbH muss finanzierte Beteiligung an Thomae & Partner Immobilienfonds rückabwickeln

In einem aktuellen Verfahren erreichte Rechtsanwalt Andreas Mayer aus Freiburg eine komplete Rückabwicklung einer Anlage. Im Jahre 1996 hatte ein Vermittler die Kläger aufgesucht und zum Zwecke der Steuerersparnis wie auch der Altersvorsorge den Beitritt zur Thomae und Partner Immobilienfonds KG 7 über 200.000,– DM empfohlen. Er bot an, die vollständige Finanzierung ebenfalls mit zu vermitteln. Zunächst war der Vermittler (…) Weiterlesen

Vorsicht bei Renten- und Lebensversicherungsmodellen auf Kredit

Die britische Clerical Medical und die deutsche WWK wurden gerichtlich verurteilt, Versicherungsnehmern den Schaden aus dem Abschluss eines mit einem Kredit kombinierten Versicherungsvertrags zu ersetzen. Das Urteil gegen die WWK wurde von Rechtsanwalt Andreas Mayer, erstritten. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte dieses Urteil des OLG Karlsruhe und somit die Haftung der WWK mit Nichtannnahmebeschluss vom 29.1.2009 (III ZR 94/08). Die Begründungen (…) Weiterlesen

BGH bestätigt Urteil gegen WWK Lebensversicherungen

Ein Versicherungsvertreter der WWK Lebensversicherung a.G. entwickelte in den 90er Jahren ein kreditfinanziertes Rentenmodell. Er wandte sich zielgerichtet an solche Kunden, die überwiegend schuldenfreie Eigenheime besaßen. Seine Empfehlung ging dahin, „das Geld arbeiten zu lassen“. Hierzu empfahl er, mit dem Eigenheim besicherte Darlehen aufzunehmen und das Kapital in Aktienfonds zu investieren. Über regelmäßige Entnahmen aus den Investmentfonds seien sowohl die (…) Weiterlesen

Vertreter trug Anlage zur Spielbank

Der von uns vertretene Frank H. vertraute auf den guten Namen der Allianz und ließ durch einen Allianz-Vertreter 40.000 Euro anlegen als „Agenturdarlehen“ zu 6 % Verzinsung pro Jahr. Er bekam es mit einem echten Profi zu tun, denn der selbständige Handelsvertreter gehörte zu einer Allianz-Spezialeinheit mit besonderer Qualifikation im Personenversicherungsgeschäft. „Alles wirkte einigermaßen solide“ erinnert sich der geprellte Frank (…) Weiterlesen

Bewährungsstrafe für LCV „Telefon-Abzocker“ aus Offenburg

Vor wenigen Tagen berichtete die Mittelbadische Presse; auch die Badische Zeitung ging auf den Fall ein. Drei Männer hatten im Zuge von 38 Aktionen millionenfach Gewinnversprechen versandt, die nach § 661 a BGB verbindlich sind. Absender war die niederländische Briefkastenfirma LCV. Den Empfängern waren jeweils 25.000 € als Gewinn zugesagt, der  – so die Aufforderung -  am besten gleich telefonisch (…) Weiterlesen

Rechtsschutz trotz Vertragsabschluss in nicht versicherter Zeit

BGH bestätigt Rechtsschutz in Widerrufsfällen Vielen Anlegern, die Ansprüche aus dem Widerruf ihrer Beteiligungs- oder Finanzierungsverträge geltend machen wollen, wird Deckungsschutz verweigert mit der Begründung, der Vertragsabschluss des Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäftes sei nicht in der versicherten Zeit erfolgt. Dies erfolgt regelmäßig dann, wenn der Rechtsschutzversicherungsvertrag erst nach den Anlage- bzw. Finanzierungsverträgen abgeschlossen worden ist. Es wird der Einwand der „Vorvertraglichkeit“ (…) Weiterlesen

Tipps für Lehman-Anleger

In der Rheinischen Post wurde Rechtsanwalt Andreas Mayer zum Thema “Lehman-Zertifikate” interviewt. Artikel “Rheinische Post” Andreas Mayer sieht eine Mitschuld bei den vermittelnden Banken, deren Berater hätten schon im März 2008 von der Schieflage bei “Lehman Brothers” wissen müssen. Seit diesem Zeitpunkt hätten schon keine Zertifikatsankäufe mehr empfohlen werden dürfen.

Lehman Brothers Zertifikate – Schadensersatzforderung gegen Bank

Im Dezember 2008 und Januar 2009 haben wir in vielen Gesprächen mit Lehman-Geschädigten den Eindruck gewonnen, dass Lehman Zertifikate insbesondere an sicherheitsorientierte und überwiegend auch ältere Anleger verkauft wurden. Es ist hierbei auffallend, dass oft Anleger, die früher nur Sparverträge oder aber konservative Fonds bzw. Anleihen gehalten hatten, ab 2007 vermehrt durch Bankberater in Zertifikate der Lehman Brothers Treasury COBV (…) Weiterlesen

Bundesregierung: Deutsche Kaupthing-Sparer erhalten alles zurück

Update Nr. 2: Die Bundesregierung beteiligt sich an der Sanierung Islands mit einem Kredit in Höhe von 308 Mio. EUR, damit es seinen finanziellen Verpflichtungen aus der isländischen Einlagensicherung erfüllen kann. Die deutschen Kunden werden nach Mitteilung der Bundesregierung ihre Einlagen vollständig zurückerhalten. Dies teilt das Bundesministerium der Finanzen auf seiner Homepage am 24.11.2008 mit. Wichtig bleibt allerdings, dass die (…) Weiterlesen

Amtsgericht Leipzig verurteilt Citibank wegen Falschberatung über ein Zertifikat

In einem von unserem Kooperationspartner Rechtsanwalt Kai Malte Lippke, Leipzig, geführten Prozess hat das Amtsgericht Leipzig die Citibank am 10.11.2008 dazu verurteilt, der Klägerin den mit einem Zertifikat auf den Euro Stoxx 50 erlittenen Kursverlust zu ersetzen. Die Citibank warb Ende 2006 mit 4,5 % Zinsen für Festgeld. Die Anlegerin suchte deshalb im Dezember 2006 eine Filiale der Citibank auf, (…) Weiterlesen

Vitadomo – Insolvenz

Viele Anleger glaubten, ein ideales Anlageobjekt vor Auslaufen der Eigenheimförderung (Eigenheimzulage) gefunden zu haben: Ohne eine eigene Immobilie zu erwerben, bot die Vitadomo eG an, sich als Genossenschafter zu beteiligen und dadurch in den Genuss der Eigenheimzulage zu gelangen. Hemmungslose SelbstbedienungNach Auswertung der uns vorliegenden Aufzeichnung und Unterlagen über die Vitadomo eG sieht alles danach aus, dass die Initiatoren von (…) Weiterlesen

Ersatz für Lehman-Zertifikate durch SIPC?

Das SIPC wurde im Jahre 1970 vom Kongress der vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Wenn ein der Organisation angeschlossenes Finanzunternehmen aus den USA bankrott oder zahlungsunfähig wird und dadurch Kundenvermögen geschädigt wird, schreitet die SIPC ein, um (mit einigen Einschränkungen) dafür zu sorgen, dass Kunden ihre Vermögenswerte wiedererlangen. Für europäische Zertifikatekunden dürfte die Entschädigung über die SIPC regelmässig nicht in (…) Weiterlesen

Kreditkrise trifft Lehman Anleger

Nicht nur die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) muss befürchten, ihre 300 Millionen Euro, die sie an die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers überwiesen hat, abzuschreiben, sondern auch zahlreichen Privatanlegern droht ein Totalverlust ihrer Ersparnisse. Vor allem betrifft dies Anleger, die Zertifikate der Lehman Brothers Holding Group oder einer ihrer Tochterinstitute, z.B. die Lehman Brothers Treasury oder die Lehman Brothers Bankhaus AG (…) Weiterlesen

WWK haftet für Berater-Fehler

Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass eine Lebensversicherung für Falschberatung ihrer Vermittler auch bei Vermittlung von Investmentfonds und Bankdarlehen einstehen muss. Rechtsanwalt Andreas Mayer aus Freiburg hatte als Anlegerschutzexperte einen Mandanten in einem Klageprozess gegen die WWK-Versicherung vertreten.   Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass eine Lebensversicherung für Falschberatung ihrer Vermittler auch bei Vermittlung von Investmentfonds und Bankdarlehen einstehen muss. (…) Weiterlesen

Rechtsrat

Wir versuchen gerne, Ihnen schnell und unbürokratisch einen ersten Rat bzw. eine erste Einschätzung Ihres Rechtsproblems zu geben. Dies ist nicht in jedem Fall möglich. Auf einige wenige Regeln zur reibungslosen Abwicklung weisen wir hin. Mayer & Mayer Rechtsanwälte bieten Online-Rechtsberatung mit folgendem Ablauf an: ·  Sie schildern uns auf dem Online-Beratungsbogen Ihr Anliegen, zu dem Sie eine Rückmeldung wünschen. (…) Weiterlesen